
Der LOS-Ultra – Wie weit kannst du gehen?
Ein Rennen ohne feste Distanz. Ein Wettlauf gegen die Uhr. Und irgendwann gegen dich selbst.
Am 24. April 2027 wartet in Nürnberg eine ganz besondere Herausforderung: der LOS-Ultra.
Anders als bei einem Marathon oder einem klassischen Ultramarathon gibt es hier keine festgelegte Distanz, die es zu bewältigen gilt. Keine Ziellinie nach 42, 70 oder 100 Kilometern.
Stattdessen entscheidet sich Runde für Runde, wer weitermachen darf – und wer ausscheidet.
3 Kilometer. Immer wieder.
Das Prinzip klingt zunächst einfach:
Alle Teilnehmer starten gemeinsam auf eine 3 Kilometer lange Runde. Für diese Runde steht ein festgelegtes Zeitfenster zur Verfügung.
Wer rechtzeitig zurückkehrt, darf erneut starten. Wer zu spät kommt, scheidet aus.
Doch es gibt einen entscheidenden Haken:
Mit jeder Runde wird das Zeitfenster kürzer.
Was zu Beginn noch wie ein entspannter Trainingslauf wirkt, entwickelt sich mit zunehmender Renndauer zu einem unerbittlichen Wettlauf gegen die Uhr.
Die Uhr bestimmt das Tempo
Zu Beginn stehen für die 3 Kilometer noch 33 Minuten zur Verfügung. Das entspricht einem gemütlichen Tempo von 11 Minuten pro Kilometer.
Doch Runde für Runde steigt der Druck.
Die Teilnehmer müssen zunehmend schneller laufen, während gleichzeitig die zurückgelegte Distanz wächst und die Erschöpfung zunimmt.
Wer schneller läuft, kann sich bis zum nächsten Start etwas erholen. Wer seine Runde gerade noch rechtzeitig beendet, hat kaum Gelegenheit zum Durchatmen.
Irgendwann reicht es nicht mehr, einfach nur durchzuhalten. Man muss auch noch schnell genug sein.
Wie weit geht das Rennen?
Das Besondere am LOS-Ultra ist, dass niemand zu Beginn weiß, wie viele Kilometer er am Ende zurücklegen wird.
Nach 10 Runden stehen 30 Kilometer auf der Uhr. Nach 20 Runden sind es bereits 60 Kilometer. Und wer 34 Runden schafft, hat die 100-Kilometer-Marke überschritten.
Doch auch dann ist nicht automatisch Schluss.
Das Rennen endet für jeden Teilnehmer erst, wenn er das vorgegebene Zeitlimit einer Runde nicht mehr einhalten kann oder selbst entscheidet, nicht weiterzulaufen.
Mehr als nur ein Ultralauf
Der LOS-Ultra fordert nicht nur Ausdauer und Geschwindigkeit.
Er verlangt Geduld, eine kluge Renneinteilung und vor allem mentale Stärke.
Wann lohnt es sich, Kräfte zu sparen? Wann muss man das Tempo erhöhen? Wie geht man mit Erschöpfung, Schmerzen und dem Gedanken ans Aufgeben um?
Jede weitere Runde ist eine neue Entscheidung.
Noch einmal starten. Noch einmal kämpfen. Noch einmal 3 Kilometer.
Und genau diese Herausforderung steht im Mittelpunkt meiner Road to LOS-Ultra.
Am 24. April 2027 möchte ich herausfinden, wie weit mich meine Beine, mein Kopf und mein Wille tragen.
Und mit jeder Runde möchte ich gleichzeitig etwas Gutes bewegen.
Denn diesmal laufe ich nicht nur für mich.
Für weitere Informationen:
losultra.run

